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Simplify Your SAP GUI Screens!

Mit SAP Screen Personas bietet SAP ein Werkzeug zur Personalisierung der standardmäßigen Oberfläche von allen SAP ERP-Applikationen. Das Tool ist ein Add-on auf dem NetWeaver ABAP Stack. Die Personalisierung erfolgt mit Hilfe einer grafischen Oberfläche, ohne dass Quellcode geändert wird. Mit dieser lassen sich Screens benutzergruppenspezifisch auf die wesentlichen Eingabefelder reduzieren. Zudem können Informationen von mehreren Tabs in einen einzigen Screen konsolidiert werden. Die Verschlankung der SAP GUI-Oberfläche reduziert die Anzahl der Klicks und beschleunigt die Navigation, was Ihre Anwender messbar produktiver macht. Ein schneller Return-on-Investment ist gewährleistet, denn der Implementierungsaufwand ist gering und die Nutzung von SAP Screen Personas lizenzkostenfrei.

Der Einsatz von SAP Screen Personas ist für Sie auch dann sinnvoll, wenn Sie künftig zu S/4HANA (on premise) migrieren wollen, und Ihre langfristige „User Experience“-Strategie folglich SAP Fiori heißt. Mit Hilfe von SAP Screen Personas kann ausgewählten SAP GUI-Transaktionen für die Übergangszeit ein Fiori-artiges Look & Feel verliehen werden.

Experten-Knowhow nutzen

Aus der Praxis wissen wir, dass man die Personalisierung der SAP-Oberflächen nicht bedenkenlos „Power-Usern“ überlassen darf. Bestmögliche Ergebnisse lassen sich nur mit Hilfe von Experten erzielen, denn auch SAP Screen Personas-Projekte müssen professionell gemanagt werden.

Team-Aufstellung: Auf die Mischung kommt es an!

Damit die Ziele mit geringem Aufwand und kurzer Projektlaufzeit erreicht werden können, müssen im Implementierungsteam Fachanwender und Softwareexperten gleichermaßen vertreten sein. Folgende Rollen sind zu besetzen:

Experte für User Experience/Guidance

Diese Person ist für die grafische Bedienoberfläche zuständig. Sie weiß, wie man intuitive GUIs gestaltet und Benutzer durch die Screens führt. Dabei richtet sie sich dabei nach dem Style Guide.

SAP ERP-Experte

Er kennt die SAP-Transaktionen und ihre Abhängigkeiten. Zudem versteht er das Customizing des kundeneigenen SAP-Systems.

Prozessexperte

Bei dieser Person handelt es sich in aller Regel um einen Power User des Kunden. Er kennt den fachlichen Kontext, die eigenen Prozesse und kann alle relevanten Ansprechpartner benennen.

SAP Screen Personas Experte

Dieser Experte kennt die Technologie und beherrscht den Gebrauch der Werkzeuge. Er erstellt die Flavors nebst erforderlichen Skripten auf Basis der abgestimmten Konzepte.

Das Infolytics Vorgehensmodell

Im Fokus des Infolytics Vorgehensmodells steht die signifikante Verbesserung des „Bedienerlebnisses“ beim Umgang mit SAP GUI-Transaktionen und der daraus resultierende Produktivitätsgewinn.

Analyse der Kundenprozesse

Im Zentrum der Analyse steht die Identifizierung der Transaktionen, die verbessert werden sollen. In der Regel handelt es sich dabei um solche, die von einer größeren Benutzergruppe auf ähnliche Art und Weise wiederkehrend verwendet werden. Neben Interviews mit den Fachanwendern bildet eine Auswertung der Transaktionsstatistik einen sinnvollen Startpunkt. Besonderes Augenmerk liegt zudem auf Transaktionen, die deutlich mehr Eingabeoptionen bieten als benötigt werden. Am Ende der Analyse steht eine Liste der zu optimierenden Transaktionen nebst einer Auflistung ihrer Benutzer/-gruppen.

Konzeption der Flavors

Ein SAP Screen Personas Flavor identifiziert in eine spezifische Personalisierung für eine oder mehrere Transaktion(en) in einem bestimmten System. Die Konzeption von Flavors umfasst die grafische Oberfläche und die Benutzerführung, jeweils abgestimmt auf die Nutzergruppe. Zeitgleich wird ein Style Guide für die grafische Gestaltung ausgearbeitet (alternativ kann der SAP Fiori Style Guide verwendet). Am Ende der Konzeptionsphase stehen abgestimmte „Wire Frames“ und „Journey Maps“.

Umsetzung mit SAP Screen Personas 3.0

In der Implementierungsphase kommt die Tool-Umgebung von SAP Screen Personas zum Einsatz, mit der die konzipierten Flavors erstellt werden. Dabei wird die Hauptarbeit mit dem grafischen Editor erledigt; die erforderliche Steuerungslogik wird mit Hilfe von Skripten implementiert.

Umfassendes Testkonzept

Für die Testphase wird ein Testkonzept erstellt, das alle Anwendungsmöglichkeiten beinhaltet, die durch möglichst viele Anwender durchgespielt werden sollen. Außer den funktionalen Aspekten geht es bei den Tests auch um die Robustheit gegenüber Fehleingaben sowie um Performance und die Einhaltung der Benutzerberechtigungen.

Warum Infolytics?

Unsere Software-Entwickler haben zahlreiche Kundenprojekte erfolgreich abgeschlossen, in deren Rahmen komplexe Anwendungssysteme mit hochmodernen Frontends implementiert wurden. Auf dieser Praxiserfahrung basiert unser Know-how im Design responsiver grafischer Oberflächen und in der Konzeption einer optimierten Bedienerführung.

Darüber hinaus verfügen wir über eine 15-jährige Entwicklungserfahrung mit den SAP GUI-Produkten. Darum wissen wir auch, wie sich SAP- Applikationen ergänzen lassen, z. B. in Form der Anbindung von kundenseitig entwickelten Web Dynpros.

Bei Bedarf unterstützen wir auch die Migration einer bestehenden SAP Screen Personas 2.0- Implementierung nach Version 3.0. Das kann sinnvoll sein, wenn die vom Migrationswerkzeug automatisiert umgestellten Skripte in größerem Umfang nachbearbeitet werden müssen.

Weiterführende Informationen

Einen guten Einstiegspunkt in das Thema bieten die Portal-Seite SAP Screen Personas im SAP Community Network. Hier finden Sie Links zu

  • diversen anderen SAP-Seiten mit Presentationen, Blogs etc.
  • den Software-Downloads
  • einem kostenlosen Online-Kurs
  • verschiedenen Anwenderberichten
  • Release-Notes
  • Roadmap Updates

Ein interessantes Anwendungsbeispiel zeigt der Videomitschnitt einer SAPPHIRENOW-Präsentation von Freescale Seminconductor Das Unternehmen hat mit SAP Screen Personas für einen spezifischen HR-Prozess 19 Screens in einen einzigen Screen konsolidiert und dadurch den Prozessablauf, der vorher 3 bis 4 Minuten benötigte, auf 6 Sekunden reduziert.