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SAP Internet Transaction Server (ITS)

SAP Internet Transaction Server (kurz ITS) bildet die Schnittstelle zwischen SAP R/3-Versionen und dem Internet. ITS ermöglicht Browser-basierten Anwendungen, Transaktionen, Funktions­bausteine und Reports im WebGUI auszuführen oder so­genannte Internet-Application-Components (IACs) zu starten.

ITS war in der Vergangenheit eine eigenständige Produkt­komponente (»stand-alone«), wurde jedoch mit Version 6.4 von SAP Basis bzw. SAP Web Application Server vollständig in den Web-Application-Server integriert (mit Ausnahme einiger Bestandteile, die nicht weiter unterstützt werden). Mit einem Upgrade auf die Version 6.40 oder höher müssen daher Web-Anwendungen, die den stand-alone ITS (extern) genutzt haben, angepasst oder migriert werden. Mit Hilfe eines praxis­erprobten Vorgehens­modells unterstützt Infolytics ITS-Anwender bei der Migration von »extern« nach »intern«.

ITS-Migration von extern → intern

Für die einen ist es ein Spaziergang, für andere kann es zum Hindernislauf werden – die ITS-Umstellung von »extern« nach »intern«. Denn mit dem Upgrade auf SAP Enterprise Suite 6.0 ist der SAP Internet Transaction Server (ITS) nur noch integriert in SAP Web Application Server zu haben.

Anwender, die bis dato nur SAP-eigene Internet-Anwen­dungs­kompo­nenten verwendet haben, sind fein raus, denn die werden mit dem neuen Release in einer »internen« Version lauffähig ausgeliefert. Wer jedoch eigene Web-Anwendungen mit IACs implementiert hat, muss diese nun nach »intern« migrieren.

Bei der Migration von Internet-Anwendungskomponenten (IACs) sind zwei Typen zu unterscheiden. Relativ einfach gestaltet sich der Übergang bei Web-Transaction-basierten IACs: Da diese Technik im integrierten ITS beibehalten wurde, können bestehende Business-HTML-Templates mit kleineren Anpassungen direkt über­nommen werden.

Flow-File-basierte IACs dagegen nutzen keine Dynpros, und die Ablauflogik liegt nicht im SAP-System, sondern in den Flow-Files selbst. Aufgrund der Rück­gabe­parameter eines SAP-RFC wurde mittels Business-HTML und JavaScript ein HTML-Layout generiert.
 Dieser IAC-Typ wird vom internen ITS nicht mehr unterstützt. Da die vorhandenen Business-HTML-Templates jedoch weiterhin vom ITS verstanden werden, ist eine Umstellung kundeneigener IACs für den integrierten ITS durchaus möglich.

Aufgrund der Erfahrungen aus diversen Umstellungs­projekten hat die Infolytics einen Umstellungs­leitfaden zusammengestellt, der ein praxis­erprobtes Vorgehens­modell in fünf Schritten dokumentiert.

  • ABAP-Programm anlegen, das später die Dynpro-Steuerung gemäß der Flow-Logik beinhalten soll.
  • Internet Service und Templates anlegen/hochladen und anpassen, sofern der entsprechende Service im System noch nicht vorhanden ist.
  • ICF-Service anlegen, falls noch nicht vorhanden.
  • Migration der Ablauflogik: Übertragen der Flow-File-Ablauflogik auf die Dynpro-Ablauflogik.
  • Testen der umgewandelten IACs und Integration in die Kundenumgebung.

Auf Basis dieses Umstellungsleitfadens konnten bereits mehrere SAP-Kunden ihre IACs schnell und kostengünstig migrieren. Der größte Vorteil dabei:

  • Die gewohnten Browser-Anwendungen konnten beibehalten werden und die Anwender mussten nicht umgeschult werden.